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Neues Leben aus alten Küchenabfällen!

Mein Name ist Kirsten Lentfer, ich bin gelernte MFA mit 40 Jahren Berufserfahrung in der Allgemeinmedizin/ Chirurgie und arbeite seit 2,5 Jahren im Vitalcentrum Dr. Dettmer.

Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Einzelberatung in Itzehoe.

 

Dass Kaffeesatz vom allmorgendlichen Filterkaffee oder die braune Bananenschale ein herausragender Dünger für Rosen und Frühblüher sind,  wusste selbst unsere Oma schon.

Auch wenn man das Internet nach Verwertbarkeit von Eierschalen durchsucht, findet sich hier die ein oder andere, mal mehr, mal weniger, nützliche Idee.

Aber wie wäre es, statt Teelichthaltern aus Eierschalen ein eigenes kleines Küchengärtchen auf der Fensterbank zu besitzen, einzig aus Dingen, die garantiert bei jedem von uns schon mal im Biomüll gelandet sind?

Gemüsereste gehören in den Müll?! Von wegen! Ein übrig gebliebener Basilikum- oder Rosmarinzweig, der als Deko auf dem Sonntagsbrunch lag, ein bitterer Salatstrunk, der auf keinen Fall den Geschmack in einem sommerlich, frischen Cesar Salat stören soll, oder die Wurzeln der Frühlingszwiebel, die unter keinen Umständen in den Quarkdip gehören, all das

findet meistens den Weg auf den heimischen Kompost. Aber muss das sein? Nicht unbedingt! Dafür muss der Daumen gar nicht einmal so grün sein, wie das Ergebnis, welches man nach wenigen Wochen, seinen eigenen kleinen Küchengarten nennen kann.

 

Gemüseabfälle werden wiederverwertet! Strunk, Wurzel oder Trieb werden einfach für ein paar Tage in ein Glas mit Wasser gelegt, bis neue Wurzeln oder Blättchen sprießen. Danach wird der Keimling einfach in einen kleinen Topf mit Erde gepflanzt. (Bei den Frühlingszwiebeln oder dem Frühlauch ist es noch einfacher, denn dieser benötigt nur ein hohes Behältnis mit Wasser, um zu wachsen.)

Am besten eigenen sich Kräuter wie Basilikum, Minze, Rosmarin oder Petersilie. Auch Reste von Eisberg-, Römer- oder Kopfsalat sind perfekt für das Regrowing geeignet. Selbst Chinakohl, Ingwer, rote Beete oder Ananas lassen sich auf diese Art nachziehen!

 

Beachtet werden sollte allerdings, dass das Wasser im Glas regelmäßig erneuert wird, damit die Pflanzen nicht zu faulen beginnen. Beim Umsetzen des Nachwuchses sollte ebenfalls beachtet werden, dass die Erde besonders in der Anfangszeit stets feucht gehalten wird. Wachsen und gedeihen lässt es sich am besten an warmen und hellen Standorten wie z.B. der

Fensterbank.

Danach heißt es: geduldig sein. Besonders in der Bewurzelungsphase braucht die Pflanze Ruhe und wenig Erschütterungen im Erdreich.

  

Regrowing, die Wiederverwertung von Gemüse und Kräutern, ist ein Stück um unseren Teil zum nachhaltigeren Konsumverhalten beizutragen. Besonders in der Familie macht es Spaß, Kindern diese Werte auf so einfache Art und Weise anhand eines kleinen Gärtchens in der Küche näher zu bringen.

 

Haben Sie auch praktische Tipps für unsere Kunden?

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!


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