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„Erbsen, Bohnen, Linsen“…bringen Farbe auf den Teller!

 

Kennen Sie diese Hülsenfrüchte auch nur aus Oma´s Eintopfküche?

Und haben als Kind vielleicht immer die Nase gerümpft, wenn diese auf den Tisch kamen?

 

Unser Tipp: Trauen Sie sich einfach mal wieder an Hülsenfrüchte heran - mit einfachen und leckeren Rezepten! 

 

Als vegetarische Proteinquelle versorgen sie unseren Körper zusätzlich mit vielen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen! Fachgesellschaften wissen um ihren Nutzen und haben ihnen den 10. Februar dieses Jahres als internationalen Tag der Hülsenfrüchte gewidmet.

 

Nachhaltig und zukunftsorientiert sollen wir zulangen, 75g pro Tag. Aber wer schafft das schon?

 

Hülsenfrüchte enthalten pro 100 g Trockenware in der Regel mehr als 300 kcal, weshalb wir sie nicht fälschlicherweise als Gemüse zählen können. Ihr hoher Eiweißgehalt machen sie zur Fleischalternative! Der hohe Kohlenhydratgehalt hat nur eine niedrige glykämischer Last - das bedeutet, der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an!

Dabei sättigen Sie und sind daher eine tolle Alternative zu Reis und Nudeln, nicht nur für Diabetiker.

 

50 g Trockengewicht zählen wir als eine Einheit Eiweiß.

 

Beispiele sind die genannten (Kicher-)Erbsen, Bohnen und Linsen, aber auch die daraus hergestellten neuartigen Erbsen- oder Linsennudeln. Auch Lupinengrits kann man prima als Müslibestandteil einsetzen. Sie haben einen leicht nussigen Geschmack. Lupinen sind übrigens sehr hübsche Blumen!

 

Auch Soja zählt zu den Hülsenfrüchten! Tipp: Trockenes Sojagranulat hält sich als Trockenware prima im Vorratsschrank. Man kann es einweichen und dann wie Hackfleisch zu eine Bolognese-Soße verarbeiten! Mit den richtigen Gewürzen, mit Zwiebeln und Knoblauch merkt kaum einer, dass es sich nicht um Hackfleisch handelt!  Dies bestätigen uns auch erfahrene Hausfrauen!

 

Kombiniert mit Getreide oder Ei werden die Hülsenfrüchte noch gesünder. Man spricht dabei von steigender biologischer Wertigkeit - die Kombination ist so wertvoll oder noch wertvoller als Fleisch! 

 

Darüber hinaus sorgen Hülsenfrüchte mit ihrem Anbau für eine bodenfreundliche, nachhaltige Landwirtschaft, denn Sie benötigen keinen Stickstoffdünger. Das ist in der heutigen Zeit nicht ganz uninteressant!

 

Ja aber - die Blähungen? Sagt man nicht: Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen?

 

Verträglicher werden Hülsenfrüchte, indem wir z.B. Fenchel, Anis oder Kümmel dazugeben oder sie einfach regelmäßig verzehren. Beides mindert die bekannten unerwünschten Wirkungen erheblich!

 

Rote oder gelbe Linsen sind besonders für Neulinge zu empfehlen, denn sie müssen nicht eingeweicht werden und haben mit 15 min eine nur verhältnismäßige kurze Garzeit. Probieren Sie es aus, es lohnt sich!

 

Guten Appetit wünschen Ann-Kristin Panknin und das Team des Vitalcentrum Dr. Dettmer

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